Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt

SPD Schleswig-Holstein

3. Mai 2014

Alltagsrassismus
Alltagsrassismus — Dokumentation (1)

Land­auf land­ein ist ein neu­es Wort zu hören: All­tags­ras­sis­mus. Was ist das? Wo fängt es an weh zu tun und wer ist betrof­fen? Ist man albern, wenn man nach sol­chen Aussagen/Geschehnissen belei­digt ist? Oder ist man allein. Schreibt es, erzählt davon. Lasst uns die­ses Phä­no­men mit unse­rem all­täg­li­chen Leben fül­len.
Jeman­dem aus dem LAG-Vor­stand ist unter ande­rem fol­gen­des pas­siert:

Wir grün­de­ten eine Stu­den­ten WG. Einer bestell­te per­sön­lich im Shop eines Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­mens DSL. Ich war zufäl­lig mit. Alles tech­ni­sche wur­de unter dem Ver­trags­part­ner und dem Mit­ar­bei­ter heiß dis­ku­tiert und bespro­chen, sie scherz­ten. Der Ver­trag wur­de vor­be­rei­tet, dazu leg­te mein Mit­be­woh­ner sei­nen schwar­zen Pass vor. Kroa­tisch. Der Mit­ar­bei­ter war sicht­lich irri­tiert, frag­te ob er Deutsch sprä­che und als das bejaht wur­de sprach der Mit­ar­bei­ter fort­an sehr laut, ein­fach und deut­lich. Das tech­ni­sche Gespräch war kei­ne zwei Minu­ten her. Mein Mit­be­woh­ner unter­schrieb trotz­dem. Ken­ne er schon die Reak­ti­on, sag­te er.

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